Führende deutsche mittelständische Standard-Software-Unternehmen 2009
(Unternehmen, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben, keinem Konzern angehören und jeweils unter 500 Millionen Euro Gesamtumsatz erzielen)
| Top 10: Mittelständische Unternehmen | Gesamt- umsatz in Mio. Euro (Nur Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland) | Umsatz in Deutsch- land in Mio. Euro | Umsatz im Ausland in Mio. Euro | Mitar- beiter- zahl ins- gesamt | Mitar- beiter- zahl in Deutsch- land | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | ||
| 1 | CompuGroup Holding AG, Koblenz | 293,0 | 229,0 | 154,0 | 131,0 | 139,0 | 98,0 | 2.800 | 2.700 | 1.183 | 1.292 |
| 2 | Mensch und Maschine Software SE, Wessling | 163,0 | 223,0 | 34,0 | 58,0 | 129,0 | 165,0 | 504 | 388 | 362 | 210 |
| 3 | PSI AG, Berlin | 147,0 | 128,9 | 96,8 | 93,0 | 50,2 | 35,9 | 1.370 | 1.099 | 1.083 | 1.021 |
| 4 | Nemetschek AG, München | 136,0 | 150,4 | 58,0 | 57,4 | 78,0 | 93,0 | 1.085 | 1.083 | 434 | 430 |
| 5 | Beta Systems Software AG, Berlin | 81,1 | 90,4 | 48,5 | 49,7 | 32,6 | 40,7 | 652 | 630 | 524 | 509 |
| 6 | Buhl Data Service GmbH, Neunkirchen *) | 70,0 | 73,9 | 63,0 | 66,5 | 7,0 | 7,4 | 475 | 496 | 430 | 420 |
| 7 | COR&FJA AG, Leinfelden-Echterdingen 1) | 68,4 | 63,6 | 51,2 | 45,4 | 17,2 | 18,2 | 1.017 | 503 | 753 | 425 |
| 8 | P&I Personal & Informatik AG, Wiesbaden | 59,0 | 59,4 | 46,8 | 47,1 | 12,2 | 12,3 | 306 | 286 | 222 | 236 |
| 9 | CSB-System AG (Group), Geilenkirchen | 53,7 | 51,8 | 36,0 | 36,0 | 17,7 | 15,8 | 490 | 470 | 302 | 282 |
| 10 | proAlpha Software AG, Weilerbach | 50,0 | 48,0 | 40,0 | 39,0 | 10,0 | 9,0 | 460 | 441 | 392 | 376 |
*) Umsatz- und/oder Mitarbeiterzahlen teilweise geschätzt.
1) Umsatz 2008 FJA AG; 2009 einschließlich COR-Gruppenumsatz November und Dezember (12,4 Mio. Euro)
Aufnahmekriterium für diese Liste: Mehr als 60 Prozent des Umsatzes werden mit Standard-Software-Produktion, -Vertrieb und -Wartung erwirtschaftet.
Die Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, erzielen jeweils unter 500 Millionen Euro Gesamtumsatz und gehören keinem Konzern an.
Die Rangfolge der Übersicht basiert auf kontrollierten Selbstauskünften der Unternehmen und Schätzungen der Lünendonk GmbH über in Deutschland bzw. von Deutschland aus bilanzierte/erwirtschaftete Umsätze.
COPYRIGHT: Lünendonk GmbH, Kaufbeuren 2010 - Stand 18.08.2010 (Keine Gewähr für Firmenangaben)
Lünendonk®-Liste 2010
TOP 10 DER MITTELSTÄNDISCHEN DEUTSCHEN STANDARD-SOFTWARE-UNTERNEHMEN
- Rückgang beim Inlandsgeschäft in 2009
- Vorsichtige Prognosen für die Zukunft
Kaufbeuren, August 2010. — Dem Standard-Software-Markt in Deutschland hat die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 schmerzliche Einbußen beschert. Laut Branchenverband Bitkom und von EITO sank das Marktvolumen gegenüber dem Vorjahr 2008 um 5,2 Prozent.
Obwohl das Standard-Software-Geschäft ein typisch internationales Geschäft ist, spielen auf dem deutschen Markt neben einem Dutzend großer, weltweit operierender Software-Konzerne, wie etwa Microsoft, Oracle, SAP und CA, auch zahlreiche deutsche mittelständische Standard-Software-Unternehmen eine wichtige Rolle.
Die Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, die seit Jahren Rankings der auf dem deutschen Markt führenden Software-Anbieter veröffentlicht, legt jetzt zum fünften Mal zusätzlich ein Ranking der zehn führenden deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen vor. Darin werden die zehn umsatzstärksten Unternehmen gelistet, die mehr als 60 Prozent ihrer Umsätze mit Standard-Software-Produktion, -Vertrieb und -Wartung erwirtschaften, ihren Hauptsitz in Deutschland haben, jeweils unter 500 Millionen Euro Gesamtumsatz erzielen und keinem Konzern angehören.
Diese Top-10-Mittelstand machten 2009 zusammen 1,1 Milliarden Euro Gesamtumsatz, wobei die jeweiligen Umsätze von 293 Millionen Euro (CompuGroup Holding AG) bis 50 Millionen Euro (proAlpha Software AG) reichen.
Software für alle Anwendungsbereiche
Im Durchschnitt entfallen von den Gesamtumsätzen dieser Top-10-Mittelstand-Unternehmen 37 Prozent auf Software-Produktion und -Vertrieb, 34 Prozent auf Software-Wartung, 14 Prozent auf Software-Einführung und Systemintegration. Die restlichen Umsatzanteile werden mit Schulung, Beratung, Individual-Software-Entwicklung, Application Service Providing und Hardware-Verkäufen erwirtschaftet.
Die zehn führenden deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen sind in allen Software-Kategorien aktiv. Von ihren Umsätzen erzielen sie im Durchschnitt 33 Prozent mit Software, die für betriebswirtschaftliche Probleme eingesetzt wird. 18 Prozent entfallen im Durchschnitt auf Software für technische Anwendungen, 15 Prozent erlösen die Unternehmen mit System-Software oder systemnaher Software und 18 Prozent mit Consumer Software.
2009 nur Wachstum im Auslandsgeschäft
Gegenüber dem Vorjahr haben nur fünf der zehn führenden mittelständischen Standard-Software-Unternehmen in 2009 ihre Gesamtumsätze gesteigert. Der Mittelwert der Umsatzsteigerungen der Top 10 im Jahr 2009 gegenüber 2008 liegt bei 0,5 Prozent.
Während die Inlandsumsätze der Top 10 der mittelständischen deutschen Standard-Software-Unternehmen im Durchschnitt um 1,2 Prozent sanken, steigerten die zehn Unternehmen ihre Umsätze mit Kunden im Ausland um durchschnittlich 3,5 Prozent.
Damit demonstrieren diese deutschen Software-Unternehmen – wie schon seit einigen Jahren – die hohe Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte und ihre unternehmerische Potenz durch ein erfolgreiches und wachsendes Auslandsgeschäft. Zwei dieser zehn mittelständischen Standard-Software-Unternehmen erzielen Exportquoten von über 50 Prozent ihrer Gesamtumsätze. Im Durchschnitt machten die Top 10 mit 36,7 Prozent 2009 mehr als ein Drittel ihrer Gesamtumsätze mit Kunden im Ausland (2008: 36,0%), wobei ein Unternehmen keine Auslandsumsätze meldet.
Unsicherheit bei Zukunftsprognosen
Wegen der krisenbedingten Stagnation im Jahr 2009 sind die Unternehmen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr unsicher. Auf die Frage nach ihren kurzfristigen Umsatzerwartungen hüllen sich einige in Schweigen. Soweit Prognosen für 2010 abgegeben wurden, liegen diese aber im Durchschnitt bei gut 6 Prozent. Die längerfristige Perspektive für den Zeitraum 2010 bis 2015 fällt mit im Durchschnitt 9 Prozent Umsatzzuwachs pro Jahr allerdings wieder sehr optimistisch aus.
Die Prognosen für die künftige Entwicklung des Standard-Software- Marktes in Deutschland setzen die Unternehmen für das Jahr 2010 und die mittelfristige Sicht (2010-2015) jeweils nur zwei Drittel so hoch an wie die Umsatzerwartungen für ihre eigenen Unternehmen.
Detaillierte Ergebnisse im Rahmen einer umfassenden Studie über „Führende IT-Beratungs- und IT-Service- und Standard-Software-Unternehmen in Deutschland – mit Sonderkapitel zu Business Innovation/Transformation Partner (BITP)”, in die insgesamt rund 140 Anbieter einbezogen wurden, legt die Lünendonk GmbH im August 2010 zum Preis von 1.800 Euro (inklusive Versand, zuzüglich Mehrwertsteuer) vor.
Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research” (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements” (SRR) und „Strategic Transformation Services” (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.
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