Automatisierungsgrad in der Supply Chain hat noch deutlich Luft nach oben

  • Kundenunternehmen forcieren elektronische Vernetzung
  • Lieferanten verhalten sich überwiegend noch abwartend
  • Alternative und wenig komplexe Automatisierungslösungen erhöhen Nutzungschancen
  • Lünendonk®-Studie ab sofort verfügbar

 

Kaufbeuren, 11. Februar 2014. — Die aktuelle Lünendonk®-Studie 2014 „Automatisierungslösungen im Spannungsfeld von Kunden und Lieferanten“ in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Netfira zeigt: Lediglich knapp 28 Prozent der Kundenunternehmen sind mit ihren Lieferanten vernetzt. Auf der Lieferantenseite ist die Quote mit 12 Prozent angebundener Kunden sogar nochmals geringer. Geht es nach den Kundenunternehmen, soll sich das aber bald ändern. Sie wollen den Anteil der elektronischen Anbindung sowohl hinsichtlich der Lieferantenanzahl als auch der Anzahl der Bestellvorgänge bis 2016 deutlich steigern. Die Lieferanten hingegen prognostizieren für diesen Zeitraum fast das gleiche Niveau wie heute. Daher müssen sich diese künftig seitens der Kunden auf einen wachsenden Druck zur Vernetzung einrichten. „Die Antworten auf die Frage, ob eine elektronische Anbindung die Lieferantenauswahl beeinflusst, sprechen eine deutliche Sprache“, so Jürgen Görner, Partner bei Lünendonk. „Aktuell noch eher verneint, ist aber für den Zielzeitraum 2016 von den Kundenunternehmen bereits ein deutliches „Ja“ artikuliert worden.“

Es ist also zu erwarten, dass hier zunehmend ein Spannungsfeld entsteht, das beide Partner in den nächsten drei Jahren gemeinsam lösen müssen. Die Kunden sehen einen großen Nutzen durch die elektronische Lieferantenanbindung und setzen oft bereits Automatisierungslösungen ein; viele haben Initiativen gestartet, um das Niveau der Automatisierung im Einkaufsprozess weiter zu erhöhen. Von den Unternehmen ohne oder mit rudimentären Automatisierungslösungen wollen vier von fünf Befragten eine automatisierte Lösung anschaffen oder professionell ausbauen, zum Großteil noch 2014. Diese Unternehmen werden verstärkt nach Unterstützung am Markt suchen. Für die Lieferanten wird der Zwang zur Nutzung langfristig unausweichlich. Speziell für neue, weniger komplexe und vielfältig einsetzbare Automatisierungslösungen bestehen demnach gute Chancen.

Das sind ausgewählte Ergebnisse der aktuellen Lünendonk®-Studie 2014 „Automatisierungslösungen im Spannungsfeld von Kunden und Lieferanten“, die in Zusammenarbeit mit Netfira erstellt wurde. Befragt wurden insgesamt 154 Unternehmen. Dabei wurde der Fokus bei den Kunden auf mittelständische und große Unternehmen gelegt, die in aller Regel mit SAP arbeiten. Die Lieferantenseite hingegen war bewusst auf kleine und mittelgroße Unternehmen ausgerichtet, die ihrerseits nicht mit SAP, sondern mit weniger umfangreichen oder komplexen ERP- oder Buchhaltungssystemen arbeiten.

Die Publikation steht unter www.luenendonk-shop.de zum Download bereit und zeigt Status, Beweggründe und Pläne für die elektronische Supply-Chain-Anbindung aus Kunden- und Lieferantensicht auf.

Das Software-Unternehmen Netfira ist Teilnehmer der BME-Lösungstage vom 25. – 26. März 2014 in Düsseldorf, und stellt die Studie dort auch in Auszügen vor.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (SRR) und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

Die Presse-Information als (.pdf)

Die Presse-Information als (.rtf)

Grafik zur Presse-Information: Kunden sind bereits auf einem höheren Automatisierungsniveau und wollen weiter ausbauen – Lieferanten dagegen nicht. (.pdf)

Direkt zum Download der Studie in den Lünendonk-Shop