Erste Lünendonk®-Liste „Führende Facility-Service-Unternehmen in der Schweiz“

  • ISS nach Inlandsumsatz größter FS-Dienstleister in der Schweiz
  • Analysten veröffentlichen erste Lünendonk®-Liste und -Studie über den Schweizer FS-Markt
  • Schweiz in Sachen „Komplettanbieter“ weit entwickelt
  • Erste Lünendonk®-Studie ab 22. Dezember 2015 verfügbar

 

Wallisellen/Mindelheim, 10. Dezember 2015. – Mit einem sehr deutlichen Vorsprung beim Inlandsumsatz hat sich ISS als führender Facility-Service-Anbieter im Schweizer Markt positioniert. Die beiden folgenden Plätze belegen die Compass Group und Vebego. Das zeigt die Analyse des Facility-Service-Markts (FS) in der Schweiz, die das Marktforschungsunternehmen Lünendonk, Mindelheim (Bayern), in diesem Jahr erstmalig durchgeführt hat. Ausgewählte Ergebnisse der noch unveröffentlichten Lünendonk®-Studie wurden heute in Wallisellen vorgestellt. Bestandteil der Studie ist ein Ranking der nach Umsatz führenden Dienstleister. Diese so genannte Lünendonk®-Liste umfasst zehn Anbieter, die mehr als 50 Prozent des Umsatzes mit Facility Services erzielen und überwiegend für externe Kunden arbeiten. In die korrespondierende Studie wurden 29 in der Schweiz tätige Dienstleister aufgenommen – darunter auch mittelgroße und kleine Unternehmen. Die Lünendonk®-Liste steht kostenfrei zum Download bereit; die umfassende Studie ist ab 22. Dezember 2015 erhältlich.

Anbieter erwarten ab 2016 überdurchschnittliches Wachstum

Mit einem Wachstum von durchschnittlich 2 Prozent sind die analysierten Top-10-FS-Unternehmen in der Schweiz 2014 zwar nur moderat gewachsen, erwarten aber für das laufende Geschäftsjahr ein Plus von vier Prozent. Betrachtet man die Wachstumsprognosen aller Teilnehmer der neuen Lünendonk®-Studie, steigen die Inlandsumsätze 2015 im Mittel um 4,4 Prozent und liegen damit um ein Prozent höher als im Vorjahr (+3,4 %).

Auch auf die Entwicklungen der kommenden Geschäftsjahre blicken alle befragten Anbieter optimistisch. 7,8 Prozent Wachstumssteigerung sollen 2016 und 6,9 Prozent in den Jahren 2017 bis 2020 jährlich im Inland erzielt werden. „Eine stabile Wirtschaftsentwicklung verlangt nach Bewirtschaftung von Verkaufs- sowie Produktionsflächen und schafft Nachfrage nach neuen Büroräumen“, sagt Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk. „Zunehmende Aufträge lassen die Dienstleister optimistisch stimmen.“

Top 10 setzen 2014 knapp 2 Milliarden CHF um

Die Inlandsumsätze der zehn führenden FS-Anbieter in der Schweiz erreichten im Geschäftsjahr 2014 1,86 Milliarden Schweizer Franken (CHF) – 45,0 Millionen CHF mehr als im Jahr zuvor. Erwirtschaftet wurde das Ergebnis von über 27.000 Mitarbeitern. Bei einem externen Marktvolumen von etwa 12 Milliarden CHF (11 Mrd. €) liegt der Marktanteil der Top 10 bei rund 14 Prozent.

Insgesamt haben 29 in der Schweiz tätige FS-Unternehmen an der ersten Lünendonk®-Studie 2015 teilgenommen. Das aktuelle Ranking der zehn nach Inlandsumsatz führenden Unternehmen steht seit 10. Dezember 2015 kostenfrei auf der Internetseite von Lünendonk unter www.luenendonk.ch zum Download bereit.

Die Lünendonk®-Liste der zehn führenden Facility-Service-Unternehmen in der Schweiz ist traditionell nach Inlandsumsatz geordnet. Aus Gründen der Vergleichbarkeit werden nur diejenigen Dienstleister berücksichtigt, die mehr als zwei Drittel ihres Umsatzes mit infrastrukturellem und technischem Gebäudemanagement sowie mehr als 66 Prozent des Geschäfts auf dem externen Markt erzielen.

Lünendonk®-Liste im Überblick

Wie schon in der jüngst vorgestellten ersten Lünendonk®-Liste für den österreichischen FS-Markt hat mit ISS auch im Schweizer Ranking ein Tochter­unternehmen des dänischen Dienstleistungskonzerns unangefochten Platz 1 inne. Die ISS Schweiz AG, Zürich, steigerte 2014 ihren Inlandsumsatz auf 664 Millionen CHF gegenüber dem Vorjahr (+0,5%). Der Nächstplatzierte folgt mit großem Abstand. Ein Umsatz von 245 Millionen CHF brachte die Compass Group (Schweiz) AG, Kloten, auf Rang 2 (+2,1%). Dahinter rangiert die Vebego AG, Dietikon, mit 200 Millionen CHF. Durch den letztjährigen Zusammenschluss der Schwesterunternehmen Vebego Services AG und Swiss Servicepool AG zur Vebego AG konnte das Unternehmen mit 9,3 Prozent die größte Steigerungsrate verzeichnen.

Ranking zeigt große Unterschiede auf

Die bereits mit Position 2 ersichtlichen großen Umsatzunterschiede setzen sich auf den folgenden Plätzen fort. So positioniert sich die Honegger AG, Köniz, (153,0 Mio. CHF) auf Platz 4, dahinter die Bilfinger HSG FM & Real Estate AG, Wallisellen, (153,0 Mio. CHF). Die Plätze 6 bis 10 nehmen allesamt Unternehmen mit Sitz in Zürich ein: Rang 6 belegt die Bouygues E&S FM Schweiz AG (118,0 Mio. CHF), gefolgt von der Poly-Rapid AG (100,0 Mio. CHF). Das erste Unternehmen mit einem Umsatz von unter 100 Millionen CHF steht mit der Vinci Facilities Schweiz AG (92,5 Mio. CHF) auf Platz 8; die Livit FM Services AG (81,5 Mio. CHF) und die Cofely AG (70,0 Mio. CHF) schließen die Top 10 ab. Aber auch die Unterschiede in den Pro-Kopf-Umsätzen (PKU) sind enorm. Während die beiden Letztplatzierten Livit und Cofely 2014 einen PKU von nahezu 300.000 CHF erreichten, lag Marktführer ISS lediglich bei 50.000 CHF.

Branche mit volkswirtschaftlicher Bedeutung

Mit einem Gesamtvolumen von 25 Milliarden Euro hat die FS-Branche der Schweiz einen bedeutenden Anteil am volkswirtschaftlichen Aufkommen. „Der FM-Markt ist eine vergleichsweise junge Branche, die in den zwei zurückliegenden Dekaden zunehmend an Bedeutung gewann“, sagt Roger Krieg, Geschäftsführer bei der Immobilienberatung RESO Partners, Wallisellen. „Ein solch wichtiger Markt verlangt nach Transparenz auf Basis belastbarer Zahlen.“ Neben den Umsatz- und Mitarbeiterzahlen der Teilnehmer enthält die Lünendonk®-Studie auch Aussagen zu den Bereichen Marktentwicklungen und Wettbewerb, Leistungsspektrum und Branchen sowie Chancen und Restriktionen der Anbieter.

In Deutschland ist das Marktforschungsunternehmen Lünendonk mit vielfältigen Publikationen und Studien innerhalb der Dienstleistungsbranche bereits seit mehr als 30 Jahren aktiv. Die Ausweitung der Studien auf die Schweiz und auf Österreich ermöglicht nun, den gesamten deutsch­sprachigen FS-Markt mit einer einheitlichen Methodik zu analysieren.

Der Trend geht Richtung „Komplettanbieter“

Den größten Anteil am Umsatz generieren die FS-Anbieter nach wie vor mit Gebäudereinigung und Gebäudetechnik. Die verstärkten Anfragen von Kunden nach Leistungen aus einer Hand lassen aber für die Zukunft einen Trend in Richtung „Komplettanbieter“ erkennen. Dabei werden nach Meinung der befragten Studienteilnehmer Managementleistungen im Gesamtangebotsportfolio für den Kunden immer wichtiger. Obwohl die Dienstleister sowohl für das eigene Unternehmen als auch den gesamten Facility-Service-Markt der Schweiz in den nächsten Jahren ein zunehmendes Wachstum erwarten, sehen sie in niedrigen Marktpreisen und Finanzierungsengpässen beim Kunden eine zunehmende Gefahr für den Unternehmenserfolg. Für die damit verbundenen künftigen Herausforderungen sind sie nach ihrer Ansicht aber gut aufgestellt.

Mit der Strategie eines Komplettanbieters trotzen Dienstleister dem Preisdruck. „Schweizer FS-Unternehmen bieten bereits seit geraumer Zeit erfolgreich Leistungen aus einer Hand an“, so Hossenfelder. „Insbesondere durch die Vereinfachung der Prozesse kann so die Kosteneffizienz gesteigert werden.“ Die Immobilienberatung RESO Partners hat Lünendonk bei der Analyse des Schweizer Marktes vor Ort unterstützt.

Zur neuen Lünendonk®-Studie

Die detaillierte Lünendonk®-Studie über den Schweizer Facility-Service-Markt, in die 29 Unternehmen einbezogen wurden, legt Lünendonk am 22. Dezember 2015 zum Preis von 2.200,- Euro vor (zzgl. Mehrwertsteuer, inkl. Versand als PDF-Datei). Gleichzeitig erscheint die Marktanalyse über den FS- Markt Österreich, so dass gegen Jahresende eine komplette Übersicht über den gesamten deutschsprachigen Raum existiert.

Direkt zum kostenfreien Download der Liste inklusive Presseinformation in den Lünendonk-Shop

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