Erste Lünendonk®-Liste „Führende Facility-Service-Unternehmen in Österreich“

  • ISS nach Inlandsumsatz größter FS-Dienstleister Österreichs
  • Analysten veröffentlichen erste Lünendonk®-Liste und -Studie über den österreichischen FS-Markt
  • Junge, dynamische Branche mit Wachstumspotenzial
  • Externes Marktvolumen beläuft sich auf 8 Milliarden Euro
  • Erste Lünendonk®-Studie ab Mitte Dezember 2015 verfügbar

 

Wien/Mindelheim, 4. Dezember 2015. – Der nach Inlandsumsatz größte Facility-Service-Anbieter Österreichs ist ISS, gefolgt von Simacek und Sodexo. Dies hat das Marktforschungsunternehmen Lünendonk, Mindelheim (Bayern), im Rahmen seiner ersten Analyse über den österreichischen Facility-Service-Markt (FS) ermittelt, die in Wien erstmals vorgestellt wurde. Bestandteil der ersten Lünendonk®-Studie über den FS-Markt Österreichs ist ein Ranking der nach Umsatz führenden Dienstleister. Diese so genannte Lünendonk®-Liste umfasst zehn Anbieter, die mehr als 50 Prozent des Umsatzes mit Facility Services erzielen und überwiegend für externe Kunden arbeiten. In die Studie wurden 24 in Österreich tätige Dienstleister aufgenommen – darunter auch mittelgroße und kleine Unternehmen. Die Lünendonk®-Liste steht kostenfrei zum Download bereit. Die umfassende Studie ist ab Mitte Dezember erhältlich.

Anbieter wollen in 2015 um 4,3 Prozent wachsen

Während die analysierten FS-Unternehmen in Österreich im Geschäftsjahr 2014 im Durchschnitt nur um 2,2 Prozent gewachsen sind, fällt die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr besser aus: Die Umsätze aller Teilnehmer der neuen Lünendonk®-Studie sollen 2015 im Mittel um 4,3 Prozent steigen.

Für das Geschäftsjahr 2016 werden 4,6 Prozent Wachstum erwartet. „Gründe für den positiven Ausblick sind ein Anstieg der Ausschreibungen sowie Outsourcing-Projekte“, sagt Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk. „Zudem werden gerade von den größeren Anbietern Übernahmen und Fusionen erwartet.“ Vor diesem Hintergrund fällt das Marktwachstum in Österreich etwas geringer aus. Die Studien­teilnehmer erwarten einen Anstieg um 3,1 Prozent.

Top 10 erzielen knapp 1 Milliarde Euro Umsatz

Die Inlandsumsätze der zehn führenden FS-Anbieter Österreichs stiegen im Geschäftsjahr 2014 auf 939 Millionen Euro. Rund 23.000 Mitarbeiter trugen zu diesem Ergebnis bei. Bei einem externen Marktvolumen von 8 Milliarden Euro liegt der Marktanteil der Top 10 bei nahezu 12 Prozent.

In die umfassende Lünendonk®-Studie 2015 sind insgesamt 24 in Österreich tätige FS-Unternehmen inkludiert. Das aktuelle Ranking der zehn nach Inlandsumsatz führenden Unternehmen steht seit 4. Dezember 2015 kostenfrei auf der Internetseite von Lünendonk zum Download bereit (www.luenendonk.at).

Die Lünendonk®-Liste der zehn führenden Facility-Service-Unternehmen in Österreich ist traditionell nach Inlandsumsatz geordnet. Aus Gründen der Vergleichbarkeit werden nur diejenigen Dienstleister berücksichtigt, die mehr als zwei Drittel ihres Umsatzes mit infrastrukturellem und technischem Gebäudemanagement sowie mehr als 66 Prozent des Geschäfts auf dem externen Markt erzielen.

Lünendonk®-Liste im Überblick

Marktführer in Österreich ist ISS Facility Service, Wien. Das Tochter­unternehmen des dänischen Dienstleistungskonzerns wuchs in 2014 im Inland auf 211 Millionen Euro (+2,9%). Auf Rang zwei liegt der österreichische Anbieter Simacek Facility Management. Das Wiener Unternehmen steigerte den Inlandsumsatz auf 172,9 Millionen Euro (+2,5%). Sodexo Service Solutions aus Lustenau rangiert auf Position drei mit 115 Millionen Euro, gefolgt von P. Dussmann mit Firmensitz in Linz (95,0 Mio. €).

Strabag belegt durch DIW-Übernahme Platz neun

Mit etwas Abstand folgt Eurest auf Platz 5. Das Tochterunternehmen der Compass Group steigerte den Österreich-Umsatz auf 75,6 Millionen Euro (+6,5%). Bacon Gebäudetechnik (62,4 Mio. €), Siemens Gebäude­management (59,0 Mio. €) und Fix Gebäudesicherheit + Service (56,0 Mio. €) folgen auf den Plätzen.

Strabag Property and Facility Services belegt mit 53,2 Millionen Euro Platz neun. Hierin enthalten sind die Umsätze der übernommenen DIW Instandhaltung des Voith-Konzerns. Die Top 10 schließt HSG Zander mit 38,5 Millionen Euro ab. Der FS-Dienstleister gehört zum Bilfinger-Konzern, der in Deutschland Marktführer ist.

Branche mit volkswirtschaftlicher Bedeutung

Die Lünendonk®-Studie enthält neben den Umsatz- und Mitarbeiterzahlen der 24 Teilnehmer auch mannigfaltige Annahmen zu Marktentwicklungen und Wettbewerb, über Leistungsspektrum und Branchen sowie über Chancen und Restriktionen der Anbieter. Mit einem Marktvolumen von 8 Milliarden Euro hat die FS-Branche eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung inne. „Der FM-Markt ist eine vergleichsweise junge Branche, die in den zwei zurückliegenden Dekaden zunehmend an Bedeutung gewann“, sagt Peter Prischl, Geschäftsführer von Reality Consult, Wien. „Ein solch wichtiger Markt verlangt nach Transparenz auf Basis belastbarer Zahlen.“

Im benachbarten Deutschland ist das Marktforschungsunternehmen Lünendonk mit vielfältigen Publikationen und Studien innerhalb der Dienstleistungsbranche bereits seit mehr als 30 Jahren aktiv. „Wir begrüßen die Ausweitung der Studien auf Österreich sehr“, so Prischl. „Denn gemeinsam mit der Schweiz-Analyse wird nun der gesamte deutsch­sprachige Markt durch Lünendonk mit einer einheitlichen Methodik aufgearbeitet.“

Trendthemen der Branche

Die FS-Anbieter müssen sich weiterhin mit Preisdruck und kürzeren Vertragslaufzeiten auseinandersetzen. Wachstumstreiber sind hingegen Managementleistungen sowie das Angebot von mehreren Leistungen aus einer Hand. „Diese Philosophie der so genannten integrierten Services wird bereits in der Schweiz sehr erfolgreich praktiziert“, so Hossenfelder. „In Deutschland hängt diese Vergabepraxis von der Kundenbranche ab.“ Die internationale Managementberatung für Immobilien- und Facility Management Reality Consult hat Lünendonk bei der Analyse des österreichischen Marktes vor Ort unterstützt.

Zur neuen Lünendonk®-Studie

Die detaillierte Lünendonk®-Studie über den österreichischen Facility-Service-Markt, in die 24 Unternehmen einbezogen wurden, legt Lünendonk Mitte Dezember 2015 zum Preis von 2.200,- Euro vor (zzgl. Mehrwertsteuer, inkl. Versand als PDF-Datei). Parallel erscheint die Marktanalyse über den FS- Markt Schweiz, so dass gegen Jahresende eine komplette Übersicht über den gesamten deutschsprachigen Raum existiert.

Direkt zum kostenfreien Download der Liste inklusive Presseinformation in den Lünendonk-Shop

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