Lünendonk®-Trendstudie 2017: Digitaler Reifegrad im Mittelstand

  • 60 Prozent erwarten starke oder sehr starke Veränderungen der eigenen Geschäftsmodelle
  • Zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen rechnen mit organisatorischen Veränderungen durch die Digitalisierung
  • Eigenen Reifegrad bestimmen: www.digitalisierung-gestalten.de
  • Lünendonk®-Trendstudie ab sofort verfügbar

 

Mindelheim, 28. Juni 2017 – Die Digitalisierung verändert die gesamte Wirtschaft. Auch der Mittelstand richtet sich neu aus. 60 Prozent der von Lünendonk befragten mittelständischen Unternehmen erwarten starke oder sehr starke Veränderungen für die eigenen Geschäftsmodelle. Mehr als 66 Prozent der Unternehmen rechnen darüber hinaus mit organisatorischen Veränderungen in Verbindung mit einer neuen Verteilung der Führungsverantwortung für Unternehmensbereiche. Das zeigt die aktuelle Trendstudie „Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017“, die von Lünendonk in Zusammenarbeit mit der TÜV Rheinland Consulting GmbH durchgeführt wurde. Die Trendstudie kann ab sofort kostenfrei unter www.digitalisierung-gestalten.de heruntergeladen werden.

Digitale Standortbestimmung für den Mittelstand

Für die Trendstudie wurden 110 mittelständische Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern branchenübergreifend befragt. Zielgruppe der Online-Befragung waren Geschäftsführungen und leitende Unternehmensfunktionen. „Die Digitalisierung betrifft das gesamte Unternehmen. Um den Reifegrad zu bestimmen, wurden mehr als 70 Fragen gestellt, die alle Unternehmensbereiche umfassen“, erläutert Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk & Hossenfelder GmbH.

Hinter den Fragen stand ein Punktesystem. Anhand der Bedeutung der Digitalisierung, der Planungen, des Umsetzungsgrads von Strategien sowie des Modernisierungsgrads von Prozessen und Systemen in den Unternehmensbereichen wurde der digitale Reifegrad der Teilnehmer im Vergleich zum Durchschnitt der analysierten Unternehmen ermittelt. „Für die befragten mittelständischen Unternehmen ist das Reifegradniveau als relativ hoch einzuschätzen. Bezogen auf die höchste erreichbare Punktzahl liegt die Selbsteinschätzung über alle Branchen hinweg bei 73 Prozent“, so Lüerßen. Dabei gibt es unter den Studienteilnehmern 30 Prozent „Digitale Pioniere“, 14 Prozent „Digitale Verfolger“, 24 Prozent „Digitale Nachzügler“ sowie 32 Prozent „Analoge Bewahrer“, die deutliche Digitalisierungsrückstände aufweisen.

Trendstudie als Ausgangsbasis für Online-Benchmark

Um mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit für eine eigene Reifegradbestimmung zu schaffen, hat TÜV Rheinland Consulting Lünendonk mit der Entwicklung der Online-Plattform „Digitalisierungsspiegel“ beauftragt, die von TÜV Rheinland Consulting betrieben wird und unter www.digitalisierung-gestalten.de erreichbar ist.

Interessierte Unternehmen können nach einer Registrierung an der anonymisierten Befragung teilnehmen. Direkt im Anschluss erhalten sie auf ca. 20 Seiten eine individuelle Reifegradauswertung im Vergleich zur eigenen Branche, die auch als PDF-Berichtband heruntergeladen werden kann. Der Benchmark wächst dynamisch mit jedem neuen Teilnehmerunternehmen. Um von Beginn an eine relevante Vergleichsbasis liefern zu können, wurden die Ergebnisse der Trendstudie in die Datenbasis des Benchmarks eingespielt.

Die Lünendonk®-Trendstudie „Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017“ wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit der TÜV Rheinland Consulting GmbH durchgeführt und kann unter www.digitalisierung-gestalten.de kostenlos heruntergeladen werden.


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