Lünendonk®-Trendstudie 2012 „Erfolgreiche Steuerung von projektorientierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen“

•  Wichtige Software-Funktionen erzeugen hohen Anpassungsbedarf
•  Unternehmen arbeiten überwiegend mit wenig integrierten Lösungen
•  Reporting, Wettbewerb und Komplexität als wichtigste Herausforderungen


München / Kaufbeuren, 21. März 2012. – Die Steuerung von projektorientierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen ist komplex. Wechselnde Projektteams, unterschiedliche Abrechnungsformen und Einsatzzeiten stellen hohe Anforderungen an die Unternehmenssoftware. Gleichzeitig führt die Agilität der Unternehmen häufig zu Anpassungsbedarf. Das zeigt die aktuelle Trendstudie 2012 „Erfolgreiche Steuerung von projektorientierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen“, die von der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, in Zusammenarbeit mit der Unit4 Business Software GmbH, München, durchgeführt wurde.

Hoher Anpassungsbedarf bei wichtigen Funktionen

Ziel der Studie war es, die Erfahrungen mit derzeit eingesetzten Lösungen zur Unternehmenssteuerung sowie die Anforderungen an zukünftige Herausforderungen zu analysieren. Die fünf wichtigsten Funktionen aus Sicht der Unternehmen, die auf Top-Management-Ebene befragt wurden, sind dabei die Ressourcen-/Einsatzplanung, Projektabrechnung, Finanzplanung, Projektsteuerung sowie Rekrutierung. Gleichzeitig erzeugen jedoch zwei der fünf wichtigsten Funktionen den höchsten Anpassungsbedarf: Ressourcen-/Einsatzplanung sowie Projektsteuerung/Projektmanagement. Damit stehen die Unternehmen vergleichsweise häufig vor der Herausforderung, Änderungen in Kernfunktionen vornehmen zu müssen.

Diese Änderungen müssen dabei oftmals in verschiedenen Lösungen und Software-Werkzeugen erfolgen: Nur 35,3 Prozent der befragten Unternehmen setzen ERP-Lösungen ein, die mehr als 70 Prozent der Aufgaben abdecken. Weitere 15,7 Prozent der befragten Unternehmen arbeiten mit ERP-Lösungen, die weniger als 70 Prozent der Aufgaben abdecken. Ergänzt wird die Vielfalt der Szenarien durch 25,5 Prozent an Unternehmen, die heterogene Lösungen einsetzen (Einzellösungen, die nur teilweise mit Schnittstellen ausgestattet sind), sowie Unternehmen, die überwiegend Excel als Planungs- und Steuerungswerkzeug nutzen. Sonstige Konstellationen wurden in 5,9 Prozent der Fälle genannt.

Zukünftige Herausforderungen

Berücksichtigt man die Vielfalt der eingesetzten Lösungen sowie den relativ geringen Integrationsgrad, wird deutlich, dass gerade Reporting-Aufgaben einen hohen manuellen Aufwand nach sich ziehen, fehleranfällig sind und Stand heute bei vielen Unternehmen kaum Möglichkeiten für Ad-hoc-Reporting bieten. Diese Funktionen werden jedoch von der Geschäftsführung zunehmend gefordert. Das zeigt sich auch bei der Analyse der zukünftigen Herausforderungen für die Unternehmen: Hier stehen Reporting, internationaler Wettbewerb/Kostendruck und Komplexität ganz oben auf der Agenda. Auf diese Trends haben führende Anbieter von Unternehmenssoftware bereits reagiert und bieten zunehmend Business-Analytics-Funktionen an.

Für die Lünendonk®-Trendstudie 2012 „Erfolgreiche Steuerung von projektorientierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen“ wurden 51 Unternehmen auf Top-Entscheider-Ebene befragt. Mehr als 70 Prozent der Teilnehmer gehören den Funktionen CEO, Geschäftsführung, CFO und Leitung Finanzen an. Von den Teilnehmerunternehmen aus den Fokusmärkten IT-Beratung, IT-Service sowie Technologie-Beratung und Engineering Services beschäftigen mehr als 74 Prozent über 100 Mitarbeiter; 31,3 Prozent der Unternehmen mehr als 1.000 Mitarbeiter.

Die detaillierte Lünendonk®-Trendstudie 2012 „Erfolgreiche Steuerung von projektorientierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen“ auf Basis der Befragung über Erfahrungen, Planungen von 51 Unternehmen und ist ab sofort kostenfrei bei Unit4 Business Software (www.unit4software.de) zum Download als PDF-Datei verfügbar.

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Grafik zur Presse-Information: Wichtigkeit der Funktionen und deren Anpassungsbedarf durch IT-Beratungen (.pdf)