Neu: Lünendonk®-Whitepaper BIM Building Information Modeling wertet FM auf

  • Zukünftig werden Gebäude zu integrativen Bestandteilen intelligenter Infrastruktur
  • BIM als Weichensteller für fundamentalen Kulturwandel im Bauwesen
  • In Deutschland besteht Nachholbedarf
  • Lünendonk®-Whitepaper in Kooperation mit Caverion ab sofort verfügbar

 

Mindelheim, 21. Februar 2017. – Zur Fachmesse INservFM 2017 stellt das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder ein neues Whitepaper zum Trendthema Building Information Modeling (BIM) vor. Weil durch digitale Technologien die Planungs- und Steuerungsmethoden im Bauwesen plan- und sichtbar werden, wertet BIM auch den Gebäudebetrieb deutlich auf. Denn BIM hilft dabei, die drei entscheidenden Faktoren Zeit, Kosten und Qualität von der Planung über Bau und Betrieb bis hin zum Abriss von Gebäuden deutlich zu optimieren. Mit dem Nutzen, den verschiedene am Bau beteiligte Parteien aus der Anwendung dieser Methode ziehen können, beschäftigt sich kompakt das aktuelle Lünendonk®-Whitepaper „Building Information Modeling – BIM“ ebenso wie mit dem Status quo und der zukünftigen Entwicklung in Deutschland. Partner der Publikation ist Caverion. Das Whitepaper steht ab sofort unter www.bimmobilie.de zum Download bereit.

Deutschland schließt zu internationalen Vorreitern auf

„Gerade in jüngster Zeit ist anhand deutscher Großbauprojekte offenbar geworden, dass fehlende Kostenkontrolle und die Nichteinhaltung von Terminen Herausforderungen bergen, die in der Baubranche schwerwiegende Folgen haben können“, sagt Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk. BIM kann genau diese Schwachpunkte entscheidend entschärfen. Die deutsche Bauwirtschaft hinkt in der Anwendungstiefe des Megatrends Digitalisierung noch hinterher. 2017 startet die Pilotphase des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Bis Mitte des Jahres soll die Vorbereitungsphase abgeschlossen sein. Ab 2020 stehen die potenziellen Auftragnehmer unter Zugzwang, bestimmte Anforderungen in allen Neuausschreibungen anzuwenden.

Nutzen für alle Beteiligten

Die Einsatzmöglichkeiten sind in der Planungs- und Bauphase vorrangig kollisionsfreies Bauen, Flächeneffizienz und Qualitätssicherung in Echtzeit. Bei entsprechender Parametrisierung ist auch eine Termin- und Kostenverfolgung aus dem Modell heraus möglich. Während der Betriebsphase liegt der Fokus auf Energieeffizienz und nachhaltigen Betriebsprozessen. Die Anwendung von BIM in der Betriebsphase ermöglicht neben der transparenten Planung der Wartungs- und Betriebstätigkeiten eine schnelle und kosteneffiziente Due Diligence, eine Betriebsprozessautomation, eine durch Messungen unterstützte Energieoptimierung und Zeitanalysen. All das trägt zu nachhaltigen Betriebsprozessen bei und erhöht den Gebäudewert.

BIM wird sich durchsetzen

Michael Weise, geschäftsführender Gesellschafter IBF Ingenieure GmbH, stellt fest: „Inzwischen habe ich gesehen, wie Bauteile via Quellcode von der Fertigung bis zum Einbau verfolgt werden und anschließend ihre Betriebsdaten übermitteln. Da war mir klar: Es ist möglich und in Greifweite.“

Manfred Kölbl, Leiter Business Development Caverion Deutschland GmbH, geht davon aus, dass BIM in zehn Jahren Standard sein wird. „Wie Dach und Fassade wird das digitale Modell fester Bestandteil von Gebäuden sein.“

Bezug des Whitepapers

Das Lünendonk®-Whitepaper „Building Information Modeling – BIM“ steht ab sofort kostenfrei unter www.bimmobilie.de zum Download bereit.

Lünendonk®-Whitepaper „Building Information Modeling – BIM“

Lünendonk®-Whitepaper „Building Information Modeling – BIM“

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