Wertorientierte Freiheit als Grundlage für gesellschaftlichen Wohlstand

•    Dieter Althaus auf dem 6. Lünendonk-Tag
•    Ehemaliger Ministerpräsident referierte über Herausforderungen in Situationen des Wechsels

Frankfurt am Main/Kaufbeuren, 8. Februar 2012 – Mit einem Plädoyer für die Chancen des einzelnen Menschen in der demokratischen und freiheitlichen Grundordnung hat Dieter Althaus, ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen und Vice President Magna, die Gäste des 6. Lünendonk-Tages in Frankfurt am Main beeindruckt. In seinem Vortrag „Herausforderungen in Situationen des Wechsels bewältigen“ leitete er die Motivation seines Handelns sowohl aus persönlichen und politischen Erfahrungen als auch aus Werken der christlichen Gesellschaftslehre und politischen Theorie ab. Im Mittelpunkt steht für ihn der nach Glück und Gestaltungsspielraum strebende Mensch; innerhalb der Gesellschaft bildet die Familie die Basis für Werte und Wohlstand.

„Soziale Marktwirtschaft hat sich in der Krise bewährt“

Mit Sorge betrachtet Althaus den sinkenden Stellenwert der von Ludwig Erhard beschworenen Sozialen Marktwirtschaft. „Deutschlands Modell der Sozialen Marktwirtschaft hat sich in der Krise bewährt“, sagte der ehemalige Ministerpräsident vor 40 Gästen des Lünendonk-Tages in der Villa Bonn. Althaus zeichnete mit vielen Hintergrundinformationen den Weg zur deutschen Einheit sowie deren Errungenschaften auf. Er warnte vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte sowie seiner DDR-Vergangenheit eindrücklich davor, dass Deutschland innerhalb Europas zu „schulmeisterlich“ auftritt. „Respekt, Wertschätzung sowie der subsidiäre Ansatz haben sich in unserem Land bewährt und sollten auch in der Krise europaweit Geltung haben“, betonte Althaus.

Bei dem für Führungskräfte einmal jährlich veranstalteten exklusiven Meeting der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, leiteten Geschäftsführer Jörg Hossenfelder und Firmengründer Thomas Lünendonk die Diskussion. Althaus stand den 40 Geschäftsführern, Vorständen und Partnern von Business-to-Business-Dienstleistungsunternehmen Rede und Antwort. Besonders intensiv diskutiert wurden die Punkte „Politikverdrossenheit“ sowie „wirtschaftliche und persönliche Freiheit“. Auch Althaus‘ Überlegungen zum sozialen Bürgergeld kamen zur Sprache.

Nach einem Klavierkonzert vom zweiten Gewinner des Deutschen Piano Forums 2011, Christopher Park, wurde die lebhafte Diskussion im Rahmen eines Dinners mit Dieter Althaus fortgesetzt. Der nächste Lünendonk-Tag findet im Februar 2013 statt.

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