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Facility Management / Industrial Services

The facility management and industrial services industries are dynamic, people-driven service markets with cut-throat competition. Both are growth markets in Germany. One cause for this is increased
outsourcing. While FM concentrates on secondary property
and building processes, industrial services focus on services
of plants and machines.

Your contact for facility management and industrial services:
Thomas Ball, Senior Consultant
+49 8261 73140-0
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STUDIES
INFORMATION SERVICES
PUBLICATIONS
Lünendonk®-Liste/Studie 2017: Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Direkt zum kostenfreien Download der Liste inklusive Presseinformation in den Lünendonk-Shop

Hinweise zur Liste:

Hier sind die 25 führenden Facility-Service-Unternehmen für infrastrukturelles und technisches Gebäudemanagement in Deutschland 2016 nach Inlandsumsatz aufgelistet.

Aufnahmekriterien für diese Liste: Mindestens 66% des Umsatzes resultieren aus externen Aufträgen, mindestens 66% des Facility-Service-Umsatzes bestehen aus infrastrukturellem und technischem Gebäudemanagement. Bereinigt um Umsätze mit Servicegesellschaften und Organschaften.


Die Studie sowie die dazugehörige Presseinformation ist seit 6. Juli 2017 verfügbar.


 

Lünendonk®-Whitepaper „Building Information Modeling – BIM“

Das Whitepaper „Building Information Modeling – BIM“ steht ab sofort kostenfrei unter www.bimmobilie.de zum Download bereit.



Am 11. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie in Hamburg mit einem feierlichen Festakt eröffnet. Damit ist der Schlusspunkt hinter eine lange Geschichte von Bauverzögerungen und Kostenexplosionen gesetzt. Einige der Beteiligten kamen zu der Einsicht: Hier wurde angefangen zu bauen, bevor überhaupt angefangen wurde im Detail zu planen. Jetzt beginnt die längste Phase im Lebenszyklus dieses Gebäudes – der laufende Betrieb. Was hier noch an Überraschungen auf das Facility Management wartet, wird die Zukunft zeigen.

Mitte 2017 startet außerdem die Pilotphase des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Kernelement dabei ist die Methode BIM – also Building Information Modeling. Sie kann dabei helfen, die drei entscheidenden Faktoren Zeit, Kosten und Qualität von der Planung über Bau und Betrieb bis hin zum Abriss von Gebäuden deutlich zu optimieren.

Grund genug für Lünendonk, in Zusammenarbeit mit den Facility-Service-Experten von Caverion einen Blick auf das Zukunftsthema BIM zu werfen.

Im Whitepaper werden unter anderem folgende Fragen behandelt:

Was ist BIM und wofür kann es eingesetzt werden?
Welchen Nutzen können verschiedene am Bau beteiligte Parteien aus der Anwendung dieser Methode ziehen?
Wodurch wird der Einsatz von BIM in Deutschland forciert?
Wie ist der Status quo, wohin wird sich BIM entwickeln?
Welche Technologien und Standards prägen BIM zurzeit?


 

Lünendonk®-Liste/Studie 2017: Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland

Die Liste inklusive Presseinformation ist am 20. Juli 2017 erschienen.

Hinweise zur Liste:

Hier finden Sie die führenden Industrieservice-Unternehmen in Deutschland 2016, gelistet nach Umsatz und Mitarbeiterzahlen.

Aufnahmekriterium: Mindestens 50 Prozent des Inlandsumsatzes werden mit Industrieservices (Instandhaltungsleistungen nach DIN 31051, Anlagen- und Maschinenreinigung, Gerüstbau, Rohrleitungsbau etc. sowohl in der Prozess- als auch in der Fertigungsindustrie ohne Anlagenbau, Software-Verkauf oder Energiemanagement/Energieversorgungsdienstleistungen) erwirtschaftet. Keine OEMs (Original Equipment Manufacturer) sowie Industrieparks, keine Kraftwerk-Services. Mindestens 66 Prozent des Umsatzes resultieren aus externen Aufträgen.


Die Studie sowie die dazugehörige Presseinformation ist seit 22. August 2017 verfügbar.


 

Facility Service

Facility Service is a sub-discipline of facility management. Since 2004 Lünendonk have mainly been analysing building infrastructure and technology management for business properties, auxiliary properties and residential properties.

This labour-intensive business concerns itself with topics like cleaning, catering, security, gardening and building technologies like lighting, heating, ventilation, air conditioning, sanitary facility as well as elevators and escalators. Beyond these, commercial activities like consultancy, controlling and management services are also part of this field.

Lünendonk monitors not only facility services but the entire facility management market (FM). Facility managers concern themselves with all tasks which are necessary for creating and using the property and other parts of capital assets (like technological equipment, fleet etc.) of a company during the entire lifecycle (planning, construction, operating and use, modernisation, refurbishment, revitalising, removal) of a building or an industrial plant. This is why even asset and property management, software solutions (CAFM) and consultancy are defined as FM tasks.

Industrial Services

To allow for more accurate and relevant comparison, industrial services providers are not included in Lünendonk’s established facility management analyses. Instead, Lünendonk provides a dedicated market analysis for this area, on the one hand because some FM suppliers gradually started offering industrial and repair services as well, on the other hand because classic industrial services providers enhance their portfolio by including FM services.

The interest in “machine-related industrial services” in Germany is growing. Despite long-lasting fears about globalisation decreasing the number of jobs available in the domestic industrial services industry, engineers and machine builders are highly sought after in Germany. Because of the increased outsourcing of industrial services, demand for market information and a list of suppliers is on the rise.

Lünendonk GmbH has been monitoring the market for industrial services since 2008.

Security Service Providers

Security services are part of the whole facility management service market, which is analysed by Lünendonk GmbH since 2004. The Lünendonk® Market Segment Study covering the security services matter, published in 2010, is the company’s first publication on the development of security firms active in Germany. Our goal is to analyse the market based on numbers, data and facts in order to increase transparency. Beyond that we also considered criteria like business activities, client structure, trends, obstacles and other issues.

Lünendonk®-Studie: Der Markt für Customer Experience Services

Zunehmender Bedarf nach Beratungs-, IT- und Agentur-Services aus einer Hand

  • Gute Umsatzprognosen bei Customer Experience Services
  • Klare Kundenerwartungen an Dienstleisterkompetenzen
  • Erweiterte Konvergenz der Dienstleistungsmärkte
  • Lünendonk®-Marktsegmentstudie kostenfrei verfügbar

Mindelheim, 19. Juni 2018.Die Prognosen sind positiv. Beratungs- und IT-Dienstleister in Deutschland erwarten im noch jungen Markt für Digital Customer Experience Services (DCX) in den nächsten Jahren hohe Wachstumsraten. 2018 sollen es durchschnittlich 20,5 Prozent, im Zeitraum 2019-2020 19,7 Prozent pro Jahr sein. Ein wesentlicher Grund für die optimistische Einschätzung ist, dass mittlerweile viele Kundenunternehmen ihre digitalen Veränderungs- und Transformationsprozesse angestoßen haben und auf dem Weg zu einer kundenzentrischen Organisation sind. Im Zuge dessen verändern sich die Inhalte der Projekte: Kreativ- und Designkompetenzen werden in Kombination mit der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und der IT-Umsetzung immer häufiger als integrierte Leistungspakete angefragt. Die Umsetzung von Konzepten und (digitalen) Prototypen ist mittlerweile in fast allen Ausschreibungen eine Pflichtanforderung.

 Klare Kundenvorstellungen von Partnerkompetenzen

Für die Beratungen bedeutet diese Entwicklung, dass sie sich thematisch breiter aufstellen müssen, um die Kundenanforderungen künftig erfüllen zu können. Das zeigt sich bereits im starken Umbruch des Beratungs- und Dienstleistungsmarktes. Beispielsweise haben in jüngster Vergangenheit Beratungs- und IT-Konzerne wie Accenture, Cognizant, IBM oder Wipro ihr Portfolio mit dem Kauf von Digitalagenturen erweitert, um bei der vom Großteil der Unternehmen nachgefragten End-to-End-Lieferfähigkeit punkten zu können.

Dabei bestehen bei den Anwenderunternehmen klare Vorstellungen von den benötigten Kompetenzen der externen Partner, wenn es um die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Vermarktung von digitalen Produkten und Services geht. In der im Februar 2018 veröffentlichten und kostenfrei erhältlichen Lünendonk®-Marktsegmentstudie „Der Markt für integrierte Digital Customer Experience Services in Deutschland“ stellen sich zwei Bereiche als besonders wichtig dar. Zum einen legen die befragten Unternehmen mit 92 Prozent einen signifikanten Wert auf die hohe Kompetenz in Analytics-Themen. Zum anderen gehört ein ausgeprägtes Know-how bei Kreativität, Operationalisierung, IT-Umsetzung und Plattformbetrieb für 88 Prozent der Studienteilnehmer zu den Kernanforderungen an externe Dienstleister.

Erweiterte Konvergenz der Dienstleistungsmärkte

„Wir beobachten bereits seit vielen Jahren eine steigende Konvergenz zwischen den Dienstleistungsmärkten Managementberatung und IT-Umsetzung sowie einen zunehmenden Bedarf großer Anwenderunternehmen nach Beratungs- und IT-Services aus einer Hand“, erläutert Studienautor Mario Zillmann, Partner des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder. „Daraus folgt, dass besonders Großunternehmen und Konzerne ihre Dienstleistungspartner immer stärker in die Wertschöpfung integrieren und ihnen entsprechend mehr Verantwortung für strategische und komplexe Projekte übertragen. Durch die Vernetzung mit dem Markt für Digitalagenturen wird diese Konvergenz nun noch erweitert.“

Jedoch dominieren nur wenige Kernelemente das Portfolio von Gesamtdienstleistern für integrierte Digital Customer Experience Services. Den mit Abstand größten Umsatzblock bildet hier die Software- und Systemintegration, bei der sich die hohe Bedeutung der Backend-Integration von digitalen Lösungen in den Umsätzen widerspiegelt. Im Durchschnitt werden mit dieser Einzeldienstleistung 28,6 Prozent der Umsätze erwirtschaftet. Hieran zeigt sich, wie wichtig die Integration von digitalen Lösungen in die bestehenden IT-Prozesse ist. Weitere zentrale Service-Elemente sind Prozessoptimierung (13,9 %) und Digital Consulting (12,7 %). Mit Data Analytics wurde laut Analyse zwar nur ein Umsatz von durchschnittlich 7,3 Prozent erreicht, der Wert wird aber voraussichtlich in Zukunft steigen. Denn immer mehr Unternehmen setzen bei ihren Online-Geschäftsmodellen Themen wie Dynamic Pricing, Kampagnenoptimierung oder Customer-Journey-Analysen ein, um ihre Kundeninteraktion zu individualisieren und zu personalisieren.

Potenzial im Mittelstand

Zu den größten Kundengruppen der Management- und IT-Beratungsbranche gehören die in Deutschland traditionell bedeutenden Wirtschaftssektoren Automobilindustrie, Handel und Banken. Fast die Hälfte ihrer Umsätze (45,1 %) erzielten die befragten Anbieter aus diesen Bereichen. „Diese Branchen wurden in den letzten Jahren durch neue Wettbewerber mit teilweise disruptiven Geschäftsmodellen angegriffen“, kommentiert Christina Rauch, Junior Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder. „Die Digitalisierung der Kundenschnittstellen hat für sie daher eine besonders hohe strategische Bedeutung. Und das zeigt sich auch an den Umsatzanteilen der Anbieter.“

Es sind vor allem die Großunternehmen und Konzerne, die sich derzeit mit Projekten im Bereich Digital Marketing/Digital Customer Experience befassen. 64 Prozent der Umsätze der von Lünendonk untersuchten Beratungs- und IT-Dienstleister entfallen auf Kundenunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Die mit Abstand größte Kundengruppe bilden dabei Konzerne mit über 50.000 Mitarbeitern. Aber auch aus dem Mittelstand werden künftige Wachstumsimpulse kommen. Denn während sich die Großen aktuell stark mit der IT-Modernisierung und dem Organisationsumbau beschäftigen, erwartet Lünendonk mittelfristig eine Verschiebung der Budgets von der Digital Operational Excellence zur Digital Customer Experience.

Zur Lünendonk®-Studie

Die detaillierte Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2018 „Der Markt für integrierte Digital Customer Experience Services in Deutschland“ zeigt auf, wie der Trend zur Customer Centricity den Beratungs- und IT-Markt verändert. Die in fachlicher Zusammenarbeit mit Accenture Interactive, Cognizant, KPS, PwC und Publicis.Sapient entstandene Analyse ist kostenfrei verfügbar


Die Presse-Information als (.pdf)

Die Presse-Information als (.rtf)



Grafiken zur Presse-Information: Elemente von ganzheitlichen Digital Customer Experience Services | Beratungen erwarten im Marktsegment ein starkes Wachstum


Lünendonk®-Liste 2018: Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

PERSONALMANGEL HEMMT WACHSTUM IM FACILITY-SERVICE-MARKT 

  • Das Besetzen von Objektteams gewinnt an Relevanz
  • Spie führt erstmals Lünendonk®-Liste an
  • Wisag und Apleona meistgenannte Wettbewerber
  • Facility Service mit 53,4 Mrd. Euro bedeutendster B2B-Service-Markt in Deutschland
  • Neue Lünendonk®-Liste ab sofort verfügbar

Mindelheim, 27. Juni 2018. Der zunehmende Fachkräfte- und Personalmangel hemmt die Entwicklung der Facility-Service-Anbieter (FS) in Deutschland. Das Besetzen von Objektteams wird wichtiger für die Vergabe von Aufträgen und gewinnt zusammen mit einem guten Service-Konzept und Qualitätsdienstleistungen im Verhältnis zum Angebotspreis an Bedeutung. Das Wachstum der 25 führenden FS-Anbieter kehrt – auch aufgrund des Personalmangels – mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von 4,4 Prozent wieder auf das Niveau vor der Sonderkonjunktur zurück. Der Facility-Service-Markt ist mit einem Volumen von 53,4 Milliarden Euro der mit Abstand größte von Lünendonk beobachtete B2B-Service-Markt in Deutschland. Dies sind erste Ergebnisse der neuen Lünendonk®-Studie und -Liste 2018 „Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland“, die ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenfreien Download bereitsteht.

Lünendonk®-Liste im Überblick

Mit einem geschätzten Deutschlandumsatz von 1,5 Milliarden Euro erreicht die Spie Deutschland & Zentraleuropa GmbH erstmals Rang 1 des Branchen-Rankings. Dies entspricht einem Umsatzplus von 100 Millionen Euro. Enthalten sind neben der übernommenen Lück-Gruppe auch das Service-Geschäft der SAG. Im Ausland generiert Spie rund 200 Millionen Euro. Apleona platziert sich mit einem Wachstum von 44 Millionen Euro auf 1.477,9 Millionen Euro (+3,1 %) auf Rang 2. Die Wisag Facility Service Holding (+5,0 %) liegt mit 1.067,4 Millionen Euro ebenfalls über der Marke von 1 Milliarde Euro und belegt Platz 3. Mit mehr als 32.000 Mitarbeitern ist die Wisag weiterhin der größte Arbeitgeber unter allen von Lünendonk analysierten Facility-Service-Dienstleistern in Deutschland.

Die Strabag Property and Facility Services – wie die Wisag und Apleona in Frankfurt am Main respektive Neu-Isenburg bei Frankfurt ansässig – liegt mit stabilen 994 Millionen Euro Umsatz (+1,0 Mio. Euro) auf Rang 4. Im Ausland steigerte das Unternehmen den Umsatz um 11 Millionen Euro. Dussmann komplettiert mit einem geschätzten Umsatzrückgang von 20 Millionen Euro oder 2,2 Prozent die Top 5. Der Gesamtumsatz mit Services des Berliner Dienstleisters stieg um 90 Millionen Euro auf 1.775 Millionen Euro. Dussmann gehört damit nach Gesamtumsatz zu den größten B2B-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Deutschland.

 Gegenbauer verbessert sich auf Rang 6

Die Unternehmensgruppe Gegenbauer, die auch die in 2016 übernommene RGM berücksichtigt, setzte ihren Wachstumskurs in 2017 fort. Mit einem Zuwachs von 10 Millionen Euro in Deutschland verdrängt Gegenbauer die Compass Group (-20 Mio. Euro) auf Rang 7 des Rankings und bestätigt damit die Position in den Top 10, die das Unternehmen im letzten Jahr erstmals erreichte.

Die Piepenbrock Unternehmensgruppe, Osnabrück, ist nach einem Jahr Pause wieder in den Top 10 des Rankings vertreten. Ein starkes Umsatzwachstum von 12,1 Prozent auf 564 Millionen Euro (2016: 503,1 Mio. Euro) führten ebenso zur Verbesserung der Listenpositionierung wie die Reintegration der Umsätze mit Instandhaltung, die bisher betrachtet wurden. Komplettiert werden die Top 10 von Kötter Unternehmensgruppe aus Essen, die sich nach einem deutlichen Umsatzanstieg in 2016 mit plus vier Millionen Euro in 2017 leicht verbesserte.

Sodexo muss einen Umsatzrückgang von insgesamt rund 30 Millionen Euro verkraften, die indes zu etwa zwei Dritteln dem Geschäft mit Minderheitsbeteiligungen im Gesundheitswesen (Service-Gesellschaften) zuzuschreiben und für das Ranking nicht entscheidend sind. Sodexo liegt damit nun auf Rang 11 des Rankings, gefolgt von Klüh mit einem Umsatzplus von 10 Millionen Euro auf 487,0 Millionen Euro.

Hectas, ISS und Dr. Sasse mit höchstem prozentualem Wachstum der Top 25

ISS Deutschland verbessert sich unter anderem durch den Zukauf der Evantec auf 394 Millionen Euro (2016: 333 Mio. Euro) und ist mit +18,3 Prozent das Unternehmen mit dem größten Wachstum der Top 25 in 2017. Nach dem Gewinn des Auftrags der Deutschen Telekom wird sich die ISS voraussichtlich in der Lünendonk®-Liste 2020 deutlich verbessern.

Sauter überspringt mit einem Plus von 17 Millionen Euro erstmals die Grenze von 200 Millionen Euro Umsatz in 2017 (2016: 199,0 Mio. Euro). Das Unternehmen weist kontinuierlich hohe Wachstumszahlen aus und verbesserte sich seit 2009 um fünf Listenplätze auf nunmehr Rang 17.

Dr. Sasse auf Rang 22 und Hectas auf 23 führen zusammen mit ISS das Ranking der Unternehmen mit dem stärksten prozentuellen Wachstum in 2017 an. Dr. Sasse erreichte erstmals 142 Millionen Euro in Deutschland (2016: 125,2 Mio. Euro). Inklusive des Auslandsgeschäfts steigerte das Münchener Unternehmen den Umsatz auf 190 Millionen Euro (2016: 170 Mio. Euro). Neu auf Rang 25 steigt ISD Immobilien Service Deutschland in die Lünendonk®-Liste ein.

Personalmangel bremst Wachstum

Die Nachfrage im deutschen Facility-Management-Markt ist weiterhin hoch. Schon in den Vorjahren stieg der Anteil der befragten Unternehmen kontinuierlich an, die sich fast nur noch auf erfolgversprechende und attraktive Ausschreibungen konzentrierten. Wesentliche marktbestimmende Trends sind dabei weiterhin eine zunehmende Vergabe von gebündelten Services, eine Konsolidierung des Markts an der Spitze sowie steigende Qualitätsansprüche.

„Der Personalmangel sowie die wachsende Unsicherheit gefährden die weitere Entwicklung des 53 Milliarden Euro umfassenden Facility-Service-Markts in Deutschland“, so Studienautor Thomas Ball. „In vielen Ballungsräumen finden die Dienstleister bereits heute kaum noch Personal und eine Entspannung durch die Digitalisierung wird – wenn überhaupt – erst mittelfristig eintreten. Dies führt unter anderem dazu, dass die Dienstleister sich stärker auf erfolgversprechende Ausschreibungen konzentrieren.“

Auftraggeber erwarten besseres Image und steigende Bedeutung des Facility Managements

Parallel zur jährlich stattfindenden Dienstleisterbefragung befragte Lünendonk erstmals im Auftrag der Brancheninitiative „Facility Management – Die Möglichmacher“ Auftraggeber von Facility Services. Die Studienteilnehmer gehen davon aus, dass sich das Image der Branche mittelfristig weiter verbessern werde. Unter anderem erwarten sie eine weitere Professionalisierung des Markts und damit einhergehend eine höhere Aufmerksamkeit des Managements sowie einen abnehmenden Budgetdruck. Letzterer resultiert im Wesentlichen aus einer zunehmenden Bedeutung des Facility Managements im sogenannten War for Talents sowie einer steigenden Aufmerksamkeit im Rahmen des aus der Betreiberverantwortung resultierenden rechtlichen Risikomanagements.

Studienbezug

Die umfassende Lünendonk®-Studie zum Facility-Services-Markt erscheint im Juli 2018 und enthält ein Sonderkapitel über die Differenzierungsmerkmale von Facility-Service-Unternehmen. In die detaillierte Studie wurden 72 Dienstleister einbezogen. Sie ist zum Preis von 2.000,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, inkl. Versand als PDF-Datei) unter http://www.luenendonk-shop.de/ erhältlich. Darüber hinaus liegen auch Marktanalysen über Österreich und die Schweiz vor. Die erstmals durchgeführte Auftraggeberbefragung erscheint im Juli 2018 und ist über www.luenendonk.de sowie ebenfalls http://www.fm-die-moeglichmacher.de/ kostenfrei erhältlich.

 Stimmen zur Lünendonk®-Liste 2018:

„Der Markt für Facility-Management-Dienstleistungen ist trotz fortschreitender Verdrängung immer noch von einem leichten Wachstum geprägt, wobei in der Spitze die technischen und integrierten Dienstleister den Markt auch zukünftig weiter dominieren werden.

 Die durchaus positiven Wachstumsprognosen werden nur bei jenen FM-Dienstleistern ankommen, die auch in der Lage sein werden, entsprechend qualifiziertes Personal zu rekrutieren oder bestenfalls selbst auszubilden. Qualifiziertes Personal ist der wachstumslimitierende Faktor der FM-Dienstleister.

 Die erkennbare volkswirtschaftliche Bedeutung und die Professionalisierung der FM-Branche sind eng miteinander verknüpft, was dazu führt, dass die Dienstleistungsunternehmen heute attraktive Arbeitgeber für eine Vielzahl von Ausbildungsberufen und unterschiedlichen Studiengängen sind.“

Fritz-Klaus Lange Vorstandsvorsitzender der Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der RGM Holding GmbH

***

„Der Arbeitskräftemangel ist heute bereits stark zu spüren und macht es notwendig, die Chancen der Digitalisierung als Ergänzung zu ergreifen. Facility Services werden aber auch in Zukunft hauptsächlich durch Menschen ausgeführt.“

Arnulf Piepenbrock

Geschäftsführender Gesellschafter, Piepenbrock Unternehmensgruppe

***

„Der immer stärker spürbare Arbeitskräftemangel stellt unsere Branche zunehmend vor Herausforderungen. Er birgt jedoch auch Chancen für die FM-Dienstleister, denn er betrifft die Kundenseite gleichermaßen. Es ist daher zu erwarten, dass vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sich zukünftig noch stärker auf ihr Kerngeschäft fokussieren und Facility Services ganz oder teilweise auslagern. Die Arbeitsmarktentwicklung wird zudem regulierend wirken: Kunden werden sich auf steigende Preise einstellen müssen.“

Ralf Hempel

Vorsitzender der Geschäftsführung WISAG Facility Service Holding GmbH


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Lünendonk®-Liste 2018: Wirtschaftsprüfer arbeiten auf IT-gestützte Vollprüfung hin
  • Deutscher WP-Markt wächst in 2017 um 7,4 Prozent
  • EY kehrt auf Rang 2 des Branchenrankings zurück
  • Big Four legen um 15,8 Prozent zu – Deloitte allein um 34 Prozent
  • Lünendonk®-Liste 2018 ab sofort kostenfrei verfügbar

Frankfurt am Main/Mindelheim, 9. Juli 2018 – Was vor drei Jahren von führenden Wirtschaftsprüfern (WP) noch skeptisch beurteilt wurde, gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung: Immer mehr Teilnehmer der diesjährigen Lünendonk®-Studie 2018 „Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften in Deutschland“ passen ihren Prüfungs­ansatz auf eine IT-gestützte Vollprüfung an. Interessant ist dabei die Tatsache, dass die stärksten Wachstumspotenziale weniger in der Prüfung, sondern weiterhin in der Steuer- und Rechtsberatung gesehen werden. Die 25 nach Inlandsumsatz führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften haben das prognostizierte Wachstumsziel für das Jahr 2017 verfehlt – wachsen indes weiter auf hohem Niveau. Im Durchschnitt sind deren Inlandsumsätze 2017 um 7,3 Prozent gestiegen (bereinigt um Ausreißer; Prognose aus dem Frühjahr 2017: 8,9%). Im Geschäftsjahr 2017 fällt vor allem die Entwicklung von Deloitte auf (+34%). Die WP-Gesellschaft holt deutlich auf innerhalb der Lünendonk®-Liste 2018 „Führende Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften in Deutschland“, welche das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim, in Frankfurt am Main veröffentlichte.

Fünf WP-Gesellschaften wuchsen im zweistelligen Prozentbereich

Das Wachstum wird stark beeinflusst von der Performance der Big Four: Deloitte, Ernst & Young (EY), KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC) steigerten ihre Deutschlandumsätze im Durchschnitt um 15,8 Prozent (Prognose aus dem Frühjahr 2017: 10%). Bereinigt um deren Entwicklung liegt die Umsatzsteigerung der Top 25 bei nur 6,9 Prozent (Vorjahr: 8,1%). In diesem Durchschnittswert bleibt das überproportionale Wachstum von ETL unberücksichtigt (+70%).

„Die Big Four eilen mit Siebenmeilenstiefeln voran“, sagt Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk. „Unter den fünf WP-Gesell­schaften mit zweistellig prozentualem Wachstum befinden sich mit Deloitte und EY zwei Big-Four-Unternehmen. Auch die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr sind stark. Gerade Deloitte und EY erhoffen sich von der Abschlussprüferrotation, Beratungsprojekten sowie der Dynamik in weiteren Wachstumsfeldern deutliche Impulse.“

Aufnahmekriterien des Rankings

Die jährlich erscheinende Lünendonk®-Liste ist ein Ranking der 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften in Deutschland. Wegen des heterogenen Anbieterfeldes unterliegt das Ranking folgenden Aufnahme­kriterien: Mehr als 60 Prozent des Umsatzes resultieren aus Wirtschafts­prüfung, Steuerberatung (ohne Steuerdeklaration und Buchhaltung), Corporate Finance und/oder Rechtsberatung. Davon müssen mindestens 15 Prozent auf Wirtschaftsprüfung entfallen (reine Abschlussprüfung, ohne wirtschaftsprüfungsnahe Beratung). Zudem finden nur selbstständig organisierte WP-Gesellschaften Berücksichtigung – Netzwerke respektive Allianzen werden separat aufgeführt.

PwC liegt über zwei Milliarden Euro, EY auf Rang 2

PwC steigerte in 2017 den Deutschlandumsatz um 9,1 Prozent. Mit 2.070 Millionen Euro führt diese WP-Gesellschaft auch in diesem Jahr die Lünendonk®-Liste an und überwand als erstes Branchenunternehmen die Zwei-Milliarden-Euro-Marke. Auf Rang zwei rangiert EY mit 1.828 Millionen Euro (+16,2%). Wegen des vergleichsweise geringen Wachstums von 3,8 Prozent belegt KPMG mit 1.660 Millionen Euro Platz drei. Auf Rang vier folgt Deloitte mit 1.336 Millionen Euro, deren Anstieg um 34 Prozent erneut die stärkste prozentuale Entwicklung innerhalb der Big Four darstellt. Damit erzielen alle vier großen WP-Gesellschaften in Deutschland Milliarden-Umsätze. International nimmt Deloitte übrigens den Spitzenplatz ein
(38,8 Mrd. US-Dollar in 2016/2017).

Plätze fünf bis sieben liegen immer enger beieinander

In der aktuellen Lünendonk®-Liste belegt BDO mit 230,2 Millionen Euro Position fünf (+7,1%). Auch im weltweiten Ranking ist BDO International fünftgrößter Anbieter von Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Leistungen. Rödl & Partner folgt mit einem Anstieg um 8,3 Prozent auf Position sechs (218,7 Mio. €). Auffallend sind bei der Nürnberger WP-Gesellschaft die hohen Auslandsaktivitäten (Gesamtumsatz: 415 Mio. €). Auf Rang sieben folgt Ebner Stolz mit 196,5 Millionen Euro (+8,7%). Die Stuttgarter Wirtschaftsprüfer stehen damit kurz vor dem Überschreiten der 200-Millionen-Euro-Grenze.

Mazars und WKGT legen deutlich zu

Baker Tilly belegt mit 147,5 Millionen Euro Umsatz Position acht (+5,5%), gefolgt von Roever Broenner Susat Mazars mit 135,3 Millionen Euro. Mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent baut die international tätige WP-Gesell­schaft den geplanten anspruchsvollen Wachstumskurs weiter aus. Auf Platz zehn folgt Warth & Klein Grant Thornton (WKGT). Die Düsseldorfer WP-Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 96,2 Millionen Euro (+9,6%). „Unabhängig vom zu erwartenden organischen Wachstum wird WKGT durch die Beteiligung an der Hanse Consulting und dem
Joint Venture mit Kendaxa im aktuellen Geschäftsjahr 2018 die 100-Millionen-Euro-Marke überwinden“, so Studienleiter Jörg Hossenfelder.

 ETL wächst um 70 Prozent, Dornbach und RSM legen über 9 Prozent zu

Rang elf belegt wie im Vorjahr PKF Fasselt Schlage mit 68,8 Millionen Euro (+3,1%). Dornbach folgt mit 52,0 Millionen Euro (+9,5%). Auf Rang 13 springt die Wirtschaftsprüfungs-Einheit der ETL: Die Berliner ETL AG steigerte im Geschäftsjahr 2017 den Inlandsumsatz auf 47,8 Millionen Euro (+70,1%). DHPG verändert daher seine Position und liegt mit 47,0 Millionen Euro auf Platz 14 (+2,8%). RSM liegt erstmals über 40 Millionen Euro. Mit einem Inlandsumsatz von 41,3 Millionen Euro rangiert die Düsseldorfer WP-Gesellschaft auf Position 15 (+9,8%). Alle nachfolgenden WP-Gesellschaften erwirtschafteten weniger als 40 Millionen Euro.

LKC wächst über 10 Prozent

LKC legte ebenfalls stark zu. Die Prüfer aus München/Grünwald setzen ihren Wachstumskurs fort und nehmen mit 39,0 Millionen Euro Rang 16 ein (+10,8%). Bansbach überholt mit 34,7 Millionen Euro (+3,6%) Fides (30,9 Mio. €; +2,0%) und belegt Platz 20. Trinavis stellt innerhalb der Top 25 die einzige WP-Gesellschaft mit einem Umsatz­rückgang dar und schließt mit 25,5 Millionen Euro (-9,6%) die Lünendonk®-Liste ab.

 Marktvolumen 2017 steigt auf 14,5 Milliarden Euro

Hinsichtlich des Marktvolumens erzielte die WP-Branche laut Lünendonk ein Wachstum von +7,4 Prozent (14,5 Mrd. €). „Der Löwenanteil daran basiert vor allem auf der starken Leistungssteigerung der Big Four um fast eine Milliarde Euro“, so Hossenfelder. „Interessant ist, dass das mehrheitliche Wachstum außerhalb des Kerngeschäfts Wirtschaftsprüfung erzielt wurde.“

 Akzeptanz für IT-gestützte Vollprüfung wächst

Seit mehreren Jahren befragt Lünendonk die Studienteilnehmer nach digitalen Modifikationen innerhalb der Abschlussprüfung. Auf die Frage „Inwieweit erwarten Sie eine Änderung des Prüfungsansatzes hin zu einer IT-gestützten Vollprüfung“ antworten immer mehr Prüfer zustimmend. Auf einer Skala von 1 (gar nicht) bis 10 (sehr stark) steigt der Mittelwert um
0,3 Punkte auf 6,8. Damit verbunden ist eine Erhöhung der Investitionen in die Digitalisierung: So wollen die Top-25-Gesellschaften im Durchschnitt 2,8 Prozent des Jahresumsatzes über den IT-Betrieb hinaus für smarte Produkte und Lösungen einsetzen. Bei den Next Ten sind es 3,6 Prozent.

Studienbezug

Die detaillierte Lünendonk®-Studie 2018 „Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften in Deutschland“ auf Basis der Befragung über Strukturen, Strategien, Planungen und Restriktionen der 25 führenden sowie 49 weiterer mittelgroßer und kleinerer WP-Gesellschaften sowie Netzwerke/Allianzen wird im August 2018 zum Preis von 2.200,- Euro (zzgl. MwSt.) bei Lünendonk vorliegen.


Direkt zum kostenfreien Download der Liste inklusive Presseinformation in den Lünendonk-Shop

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Lünendonk®-Studie zeigt Zäsur bei Rekrutierungskanälen
  • Digitale Rekrutierungskanäle im Fokus: Online-Jobbörsen erstmals wichtiger als Arbeitsagenturen
  • Fragile Balance zwischen Kosten- und Innovationsdruck
  • Digitalisierung bleibt das dominierende Thema
  • Neue Lünendonk®-Studie Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen ab sofort verfügbar

Mindelheim, 25. Juli 2018 – Der Wettbewerbsfaktor Nummer eins im deutschen Markt für Zeitarbeit und Personaldienstleistungen ist die Rekrutierungsstärke. Waren die Arbeitsagenturen bislang stets der wichtigste Rekrutierungskanal, zeigt sich in der aktuellen Lünendonk®-Studie eine Zäsur: Erstmals sind die Online-Jobbörsen wichtiger als die Arbeitsagenturen. Durchschnittlich rekrutieren die führenden Anbieter mehr als 28,4 Prozent der Zeitarbeitnehmer über Online-Jobbörsen, über die Arbeitsagenturen liegt der Anteil nur noch bei 19,6 Prozent. In der Vorjahresuntersuchung hatte der Anteil der über die Arbeitsagenturen eingestellten Zeitarbeitnehmer noch bei 24,3 Prozent gelegen. Das zeigt die aktuelle Lünendonk®-Studie „Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“, die ab sofort unter www.luenendonk-shop.de bei Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim, verfügbar ist.

„Die Arbeitsagenturen wurden nach Anlauf über mehrere Jahre jetzt sehr deutlich von den Online-Jobbörsen überholt“, analysiert Hartmut Lüerßen, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder, die Situation. In Summe sind die digitalen Rekrutierungskanäle den Untersuchungen des Research-Unternehmens zufolge bereits seit einigen Jahren wichtiger als die „Offline-Rekrutierung“ per Brief, Print-Anzeigen oder Job-Messen. „Dennoch steht diese Zäsur symbolisch für die steigende Bedeutung der Digitalisierung für den Personaldienstleistungsmarkt“, so Lüerßen weiter.

Fragile Balance zwischen Kosten- und Innovationsdruck

Nachdem die Zeitarbeitsunternehmen im Jahr 2017 viel Zeit und Geld investieren mussten, um die neue Gesetzgebung abzubilden, die Mitarbeiter zu schulen und die Kunden auf die neuen Regeln vorzubereiten, geht es aktuell darum, sich für die digitale Zukunft aufzustellen. „Diese Balance zwischen Kostendruck, Kandidatenmangel, erwarteten höheren Übernahmequoten und Innovationsdruck ist schwer auszutarieren“, erläutert Hartmut Lüerßen.

Dabei wollen die führenden Anbieter an erster Stelle in die Rekrutierung investieren. Hier steht beispielsweise mit Programmatic Job Advertising ein Innovationskandidat aus der Online-Marketing-Welt vor der Tür des stark umkämpften Bewerbermarkts: Services und Plattformen, die anhand von Analytics die jeweils erfolgversprechendsten Kanäle und Stellenbörsen auswählen und auch an den etablierten Bezahlmodellen rütteln dürften. An zweiter Stelle sind Investitionen in den Vertrieb  zu nennen, gefolgt von „mobile-optimierten Web-Auftritten“ und „Anbindung externer Service-Portale und Dienste“.

Digitalisierung bleibt das dominierende Thema der nächsten Jahre

Aus der Marktperspektive betrachtet sollte die Möglichkeit, innovative Technologien oder externe (Online-)Dienste anzubinden, nicht unterschätzt werden. Für die Personaldienstleister geht es darum, flexible und mobile-fähige Prozessketten abzubilden, bei denen auch externe Services wie Stellenmarkt-Suchmaschinen und automatisches Matching mit vorhandenen Kandidatenprofilen eingebunden werden können.

„In wenigen Jahren könnten Kunden daran gewöhnt sein, auch Business-Themen durch die künstliche Intelligenz von Alexa, Google Assistant etc. in den Äther zu sprechen. Wenn dann Google for Jobs in Deutschland verfügbar ist, rufen vielleicht schon die ersten Bewerber an, wenn der Personaler oder Werksleiter noch im Stau auf der Autobahn steht“, sagt Lüerßen. „Voice Commerce klingt zugegebenermaßen noch sehr nach Zukunftsmusik. Aber von der Einführung des iPhones im Jahr 2007 und mobile first/mobile only waren es nur noch acht Jahre. Klar ist: Die Digitalisierung wird die Entwicklungen im Personaldienstleistungsmarkt auf Jahre hinaus massiv beeinflussen.“

Die Lünendonk®-Studie „Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“ kann bei Lünendonk ab sofort unter www.luenendonk-shop.de bestellt werden. Die Studie kostet 2.000,- Euro zzgl. Umsatzsteuer.


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Grafiken zur Presseinformation: Online-Jobbörsen sind erstmals der wichtigste Rekrutierungskanal für Zeitarbeitnehmer